Honorarsätze

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Honorarsätze

Zur eindeutigen Fixierung des Auftragsumfanges und der Honorarabrechnungsmodalitäten sowie unserer Verantwortlichkeit schließen wir mit jedem Mandanten einen schriftlichen Prüfungs-/ Beratungsvertrag ab.

  • Auftragsumfang
  • Vergütung
  • Auslagen
  • Zahlungsmodalitäten
  • Vertragsdauer
  • Haftung

Die Tätigkeit als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft unterliegt keiner gesetzlichen Gebührenordnung und kann daher völlig frei ausgehandelt werden. Als Steuerberatungsgesellschaft sind wir bezüglich unserer reinen Steuerberatungstätigkeit jedoch grundsätzlich an die Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV) gebunden. Die Erfahrungen aus der Vergangenheit mit der Steuerberatervergütungsverordnung haben jedoch gezeigt, dass die relativ schematische Kopplung der Gebühren an „Gegenstandswerten“ wie Umsatzerlöse, Bilanzsumme oder dem geschätzten Wert des Interesses nicht immer zu einer wirklich leistungsgerechten Honorierung führt.

Es besteht zwar ein ausreichender Spielraum, durch die variable Ausnutzung des Gebührenrahmens die Höhe des Schwierigkeitsgrades oder den tatsächlichen Arbeitsaufwand indirekt in die Abrechnung mit einfließen zu lassen, eine für den Mandanten nachvollziehbare und durchschaubare Abrechnung ist dadurch jedoch grundsätzlich nicht möglich. Daher kann es z.B. vorkommen, dass eine Buchführung mit vom Mandanten gut vorbereiteten Buchhaltungsunterlagen und wenigen Geschäftsvorfällen aufgrund der schematischen Orientierung der StBVV an den Umsatzerlösen mit den gleichen Gebühren abgerechnet wird wie eine vom Mandanten schlecht vorbereitete Buchführung mit vielen Geschäftsvorfällen, da der tatsächliche Arbeitsaufwand und Schwierigkeitsgrad nicht zwangsläufig in die Berechnung einfließen. Die variable Anwendung der StBGebV ist daher nur in Koppelung mit einer aussagekräftigen Zeit-/ Leistungserfassung von Vorteil. Zur groben Orientierung oder für die Nivellierung einer Vielzahl von ähnlichen Aufträgen kann die Anwendung der StBVV zum Mittelsatz jedoch durchaus sinnvoll erscheinen. Wir bieten unseren Mandanten daher überwiegend eine Abrechnung nach Zeitaufwand mit je nach Mitarbeiterqualifikation gestaffelten Stundensätzen an. Auf besonderen Wunsch oder z.B. für Steuererklärungen können wir auch eine Abrechnung nach StBVV anbieten.

Durch die Abrechnung nach Zeiteinsatz wird insbesondere eine einheitliche Abrechnungsmethodik unserer Wirtschaftsprüfungs- und Unternehmensberatungsleistungen sowie der reinen Steuerberatungsleistungen erzielt. Auch nach der StBVV ist die Abweichung von den gesetzlichen Gebührenrahmen z.B. nach Zeiteinsatz zulässig, wenn eine andere Regelung in dem schriftlichen Beratungsvertrag getroffen wurde. Unsere Abrechnungen beinhalten dabei eine genaue Erläuterung der Tätigkeit sowie die Angabe des Zeitaufwandes nach Mitarbeiterqualifikation. Wir halten die Honorarabrechnungsmethode nach Zeitaufwand und Qualifikation gegenüber den Mandanten für grundsätzlich gerechter und nachvollziehbarer.

Honorarsätze nach Zeit

Qualifikation Stundensatz (Euro)
Wirtschaftsprüfer/Steuerberater 150
Steuerberater 120
Prüfer (Dipl.-Kfm., B.A., M.A. BWL, Abt.-Leiter oder vergleichbar) 95
Bilanzbuchhalter 75
Steuerfachwirte 75
Buchhalter 60
Steuerfachangestellte 60
BWL-Examenspraktikanten (B.A., M.A. in Spe) 39
Auszubildende 1.Jahr / 2.Jahr / 3.Jahr 13,00 / 26,00 / 39,00

Soweit der Leistungsumfang z.B. aufgrund von Vergangenheitserfahrungen geschätzt werden kann, können auch Fest-/ Pauschalhonorare (bei Prüfungsaufträgen nur mit Escape-Klausel) vereinbart werden.

Die Erstellung der monatlichen Lohn- und Gehaltsabrechnungen inkl. Auswertungen, Dtaus-Dateien, Lohnsteueranmeldungen, Krankenkassen- und BG-Meldungen, AN- und Abmeldungen, aller Angeforderten Bescheinigungen, Erstattungsanträge Lohnfortzahlung sowie der Bearbeitung von Anfragen der Sozialversicherungsträger/Finanzämter im üblichen Rahmen wird nach pauschalen Sätzen vergütet.

Diese Pauschalen beinhalteten auch die Beantwortung von Beratungsanfragen im üblichen Rahmen zu den monatlichen Lohn- und Gehaltsabrechnungen soweit deren berufsübliche Erledigung keine Anfertigung von schriftlichen Ausarbeitungen erfordert. Das Honorar setzt sich zusammen aus einer monatlichen Grundgebühr sowie einer Fallpauschale für jede einzelne Mitarbeiterabrechnung. Das Honorar für die Mitarbeiterabrechnung von monatlichen variablen Bezügen (Stundenlöhne etc.) erhöht sich dabei gegenüber denen für Festlohnvereinbarungen um 2,30 €.

Honorarpauschalen Lohn- und Gehaltsabrechnung

Mitarbeiterzahl Mtl. Grundgebühr pro Unternehmen (Euro) Mtl. Fallpauschale pro Mitarbeiterabrechnung: feste Bezüge (Euro) Mtl. Fallpauschale pro Mitarbeiterabrechnung: variable Bezüge (Euro)
1 10,35 10,35 12,65
2 – 5 20,7 9,78 12,08
6 – 10 41,4 9,2 11,5
11 – 20 86,25 8,63 10,93
21 – 50 138 8,05 10,35
51 – 100 230 7,48 9,78
101 – 200 402,5 6,9 9,2
201 – 500 575 6,33 8,63

Die über die oben aufgeführten Tätigkeiten hinausgehenden zusätzlich angeforderten Arbeiten werden nach Zeitaufwand mit den oben aufgeführten Stundensätzen abgerechnet. Zuschläge für Speziallohnabrechnungen wie Baulöhne etc. auf Anfrage.

Die laufende wirtschaftliche und steuerliche Beratung für telefonische Anfragen, Auskünfte, Problemlösungen, kurze Beratungsgespräche, Bankgespräche etc. wird durch eine monatliche Beratungspauschale abgegolten (je nach Unternehmensgröße von ca. 32 bis 160 Euro) soweit keine umfangreichen Recherchen oder schriftlichen Ausarbeitungen erforderlich werden. Hierdurch wird insbesondere der erforderliche Informationsfluss zwischen Berater und Mandant frei von Honorarängsten gewährleistet. Zusätzlich erhalten alle Mandanten mit pauschaler Beratung monatlich ein Mandantenrundschreiben („Das Wichtigste“) in denen auf aktuelle Entwicklungen im Bereich Steuern etc. hingewiesen wird. Darüber hinaus erhalten alle GmbH-Mandanten zweimonatlich ein weiteres Mandantenrundschreiben („GmbH-Mitteilungen“). Zu besonderen Anlässen oder Spezialthemen werden zusätzlich gesonderte Mandantenrundschreiben erstellt und an die davon unserer Einschätzung nach betroffenen Mandanten als Serienbrief versendet.

Für Einzelanfragen und Beratungsgespräche mit Personen, die vorrausichtlich nicht zu einem Dauermandat führen, wird ein Kurzberatungsauftrag abgeschlossen. Das Honorar für eine mündliche Kurzberatung bis zu ca. maximal 2 h Dauer wird darin pauschal auf 50 Euro inkl. USt festgesetzt.

Honorare für Auskünfte und Anfragen etc.

Leistung Preis (Euro)
Mtl. Pauschale für laufende Beratung 32,00 bis 160,00
Einmalige Kurzberatung 50